FAQs

­Kalibrierung von Vakuumsensoren – ­Warum das denn?

Das ist eine Frage, die wir von unseren Kunden häufiger hören.

Wir haben für Sie bei unseren Servicetechnikern nachgefragt.

Frage 1: Warum ist eine Kalibrierung von Vakuumsensoren wichtig?

Wenn eine Vakuumpumpe nicht mehr funktioniert, geht der erste Blick des Servicetechnikers zum Messwert. Wurde der Vakuumsensor lange nicht kalibriert, müssen wir erst einmal klären, ob der richtige Wert angezeigt wird. Erst dann kann die eigentliche Fehlersuche beginnen, d.h. die eigentliche Reparatur verzögert sich.

Wurde die nach ISO 9001 empfohlene jährliche Kalibrierung durchgeführt, weiß der Techniker sofort, dass der Wert stimmt und kann gleich mit der Fehlersuche beginnen.

Frage 2: Was kann passieren, wenn der Vakuumsensor falsche Messwerte anzeigt?

Falsche Messwerte können die Abpumpzeit der Kammer erhöhen. Auch wenn es jedes Mal nur Sekunden sind, summiert sich das mit der Zeit. Und das bedeutet insgesamt weniger Laufleistung.

Und zeigt die Messzelle einen niedrigeren Druck an als den tatsächlich vorhandenen, kann zu viel Luft vorhanden sein. Dadurch können der Prozess und die Qualität der Chargen leiden. Besonders relevant ist das bei Beschichtungs- und Wärmebehandlungsprozessen.

Frage 3: Gibt es typische Ursachen für abweichende Messwerte bzw. nicht funktionierende Vakuumsensoren?

Ja, zum Beispiel, wenn die Vakuumpumpe in einer Prozess-Umgebung läuft. Hier wird bei der Reinigung der Kammer oft vergessen, dass auch die Vakuumsensoren verschmutzen und dadurch falsche Werte anzeigen. Auch dies kann durch eine regelmäßige Kalibrierung vermieden werden, denn wir reinigen die Sensoren natürlich auch.

Oft ist auch die Einbaulage der Sensoren Ursache für eine rasche Verschmutzung. Je nach Prozess kann hier der Einbau von Blenden oder verlängerten Anschlussstücken die Belastung durch Dämpfe oder Partikel verringern.

Frage 4: Wie wird die Kalibrierung üblicherweise durchgeführt?

Unsere Techniker führen Werkskalibrierungen bei uns in der Werkstatt in Eching durch. Sollte eine DakkS-Kalibrierung nötig sein, haben wir einen vertrauensvollen Partner, mit dem wir unkompliziert zusammenarbeiten.

Frage 5: Welche Nachweise erhalten Kunden nach der Kalibrierung?

Unsere Kunden erhalten ein Zertifikat, das genau nachweist, was bei der Kalibrierung gemacht wurde, welches Prüfverfahren genutzt wurde – und mit welcher Masterzelle die Vergleichsmessung durchgeführt wurde. Masterzellen dienen als Referenz für Vergleichsmessungen und werden bei uns natürlich auch jährlich kalibriert, um eine stabile, nachvollziehbare Messbasis zu gewährleisten.

Frage 6: Was empfehlt Ihr den Kunden?

Wir empfehlen unseren Kunden die nach ISO 9001 empfohlene jährliche Kalibrierung der Vakuumsensoren auf jeden Fall wahrzunehmen. So können sie Probleme vermeiden und sicherstellen, dass Prozessqualität, Betriebssicherheit und Kostenkontrolle gewährleistet sind.

Wann haben Sie das letzte Mal Ihre Vakuumsensoren kalibrieren lassen?